| Die
individuelle Altersvorsorge
Finanziell gesichert, gesund und unbesorgt in den Ruhestand
gehen können und die aktive Berufszeit beenden oder nur
noch auf Wunsch ein berufliches Engagement verfolgen. Wer
möchte nicht, dass diese Zeit für einen weiteren
befriedigenden Lebensabschnitt die nötigen Sicherheiten
und Voraussetzungen bietet.
Den Herbst des Lebens fit und aktiv zu nutzen, diesen Traum
können sich heute noch viele Senioren erfüllen und
bis in das hohe Alter mit Aktivitäten, Reisen und kulturellen
Unternehmungen füllen.
Doch die gesetzlichen Systeme können diese Sicherheit
nicht mehr leisten, der Generationenvertrag kippt aufgrund
der demographischen Entwicklung in ganz Europa und die Beiträge
der aktiven Zahler gleichen einer Zwangsabgabe für ein
nicht mehr zu finanzierendes, überfrachtetes System.
Auswege aus der Misere sind nicht in Sicht und so wird allerorten
an die sogenannte Eigenverantwortung appelliert, staatliche
Zuschüsse sollen das Engagement ankurbeln. Doch nützliche
Hilfen und umfangreiche Auskünfte verlaufen oft im Sande,
einfache Anleitungen und leicht umzusetzende Sofortmassnahmen
sind für den Laien schwer zugänglich und führen
zu einer weitverbreiteten Ratlosigkeit wenn es um das Thema
Altersversorgung geht. Klare Worte zur tatsächlichen
Situation könnten diese Unsicherheit beenden doch wer
will sich schon in die Schlucht der Wölfe begeben ? Die
gesetzliche Alterversorgung kann keine umfassende Sicherheit
mehr bieten, alle hierzu veröffentlichten Studien zeigen,
das wir einem Fiasko entgegengehen.
Doch jeder kann noch heute selber aktiv werden und seine
Zukunft in die Hand nehmen. Man verlässt sich ja auch
nicht darauf das schon ein anderer die Miete für den
nächsten Monat zahlen wird oder die anfallende Arbeit
für ihn erledigen wird, oder ?
Studien haben gezeigt das 67 % der Bundesbürger ihre
Altersrente um bis zu 100 % höher einschätzen als
sie tatsächlich ausfallen wird. Hiervor kann man sich
bewahren indem man sich einen Nachmittag Zeit nimmt und einige
einfache Schritte in die Tat umsetzt.
- Ausbildungs- und Arbeitszeiten chronologisch
aufzeichnen
- Sozialversicherungsnummern und Adressen aller
zuständigen Rententräger heraussuchen
- Anfrage bei der zuständigen Rentenstelle
stellen und eine aktuelle Rentenberechnung, seinen individuellen
Versicherungslauf sowie ggf. Anhand des Versicherungsverlaufes
eine Kontenklärung beantragen wenn z.B. Ausbildungs-,
Erziehungs-, oder Ersatzzeiten im Rentenverlauf nicht korrekt
berücksichtigt wurden
- Bei Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung
ebenfalls eine aktuelle
- Rentenberechnung anfordern
- Privatvermögen berücksichtigen
- Immobilieneigentum bewerten
- Sonstige Einkünfte kalkulieren, z.B. Garantierte
Kapitalzahlungen aus bereits bestehenden Lebensversicherungspolicen,
Rentenversicherungen, Sparplänen
Fakt ist das Sparen begonnen in jungen Jahren den höchsten
Profit bringt und dann noch keine astronomischen Beträge
nötig sind ein ansehnliches Kapitalvermögen aufzubauen.
Es ist jedoch nie zu spät für die Altersvorsorge!
Einen festen Anteil des verfügbaren Einkommens als nicht
vorhanden zu betrachten und diesen in Gedanken aus dem monatlichen
Budget zu streichen ist machbar. Das sollte auch und gerade
in Zeiten eines schmaleren Geldbeutels zur Gewohnheit werden.
Denn selbst Kleinstbeträge summieren sich irgendwann
zu einem beachtlichen Vermögen. Der inflationären
Entwertung kann man mit einfachen Mechanismen wie einer jährlichen
Steigerung der Sparrate weitgehend entgegentreten.
Welche Anlageform ist nun die richtige für mich?
Wenn es um die Altersversorgung geht konkurrieren Banken,
Versicherungen, Investmentgesellschaften und diverse kreative
Anlageformen um Ihre Gunst als künftigem Kunden. Doch
nur Sie persönlich entscheiden, welche Anlageform Ihnen
ein gutes Gefühl gibt, ihre persönliche Lebenssituation
berücksichtigt und für den von Ihnen jetzt angestrebten
Zweck sinnvoll ist. Auch die Flexibilität einer Anlage
darf nicht zu kurz kommen. Hierzu müssen Sie jedoch um
die Möglichkeiten wissen und auf verschiedene Varianten
hingewiesen werden. Da kann eine individuelle Beratung im
wahrsten Sinne des Wortes Gold wert sein.
Bestehen Sie auf einer persönlichen Analyse, einer Beratung
die Ihnen verschiedene Anlageformen erläutert, Ihnen
die steuerlichen Vor- und Nachteile aufzeigt und auch auf
die Besonderheiten während der Dauer Ihres Wohnsitzes
in Spanien eingeht.
Unser kompetentes Team mit gelernten Versicherungsfachleuten
ist seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche tätig,
davon mehr als 7 Jahre in Spanien und kann Ihnen bei allen
Fragen weiterhelfen. Was wir nicht wissen, bringen wir für
Sie in Erfahrung. Wo Sie nicht weiterkommen, helfen wir Ihnen
mit kompetenten Auskünften. Wir arbeiten mit ausgewählten
Unternehmen zusammen, die am Markt mit Bestraten bewertet
werden und wählen die von uns angebotenen Vorsorgeinstrumente
sorgfältig aus. Spekulative Angebote unbekannter Unternehmen
werden Sie bei uns nicht erhalten.
Inhalte der privaten Rentenversicherung
Allgemeines
Zum einen bietet sich die private Rentenversicherung als Altersvorsorge
an. Sie ist als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung
gedacht, bietet aber eine individuelle Höhe der Beiträge
und damit auch der Auszahlungssumme. Diese kann auf Wunsch
des Kunden in monatlichen Raten oder als Einmalauszahlung
erfolgen. Aufgrund ihrer Verwandtschaft zur gesetzlichen Rentenvorsorge,
aber mit dem Unterschied der wesentlich höheren Rendite
stellt sie das ideale Produkt zur Altersvorsorge dar. Die
private Rentenversicherung ist für den Aufbau einer eigenen
Altersvorsorge das geeignete Produkt. Entgegen der Kapitallebensversicherung,
die den Schwerpunkt auf eine einmalige Kapitalauszahlung legt,
steht bei der privaten Rentenversicherung eine monatliche
garantierte Rente bis zum Lebensende im Vordergrund. Eine
Absicherung im Todesfall besteht, sofern nichts anderes vereinbart
wird, nur in Höhe der eingezahlten Beiträge.
Kurz vor Ablauf des Vertrages kann der Versicherungsnehmer
jedoch auch bei der Rentenversicherung wählen, ob er
die lebenslange Rente oder lieber die einmalige Kapitalauszahlung
wünscht. Welche Form zur privaten Alterssicherung geeignet
ist, kommt auf die persönlichen Umstände an. Insbesondere
für Personen ab dem 45. Lebensjahr oder mit bestehenden
Krankheiten, ist die Rentenversicherung oft die richtige Wahl.
Beginn der Rentenzahlung
Die Rentenversicherung gibt es in zwei Varianten:
1. Aufgeschobene Rente: Die Rentenzahlung
beginnt erst nach der festgelegten Aufschubzeit. Bis dahin
sind Beiträge zu leisten. Grundsätzlich sollten
nur Tarife gewählt werden, die eine Rentengarantie von
mindestens 10 Jahren beinhalten. Denn stirbt der Versicherte
kurz nach dem Rentenbeginn gehört das ganze Geld der
Versicherungsgesellschaft und die Hinterbliebenen gehen leer
aus. Außerdem sollte auf jeden Fall die sog. Beitragsrückgewähr
in der Aufschubzeit vereinbart sein.
2. Sofortbeginnende Rente: Nach Einzahlung
eines einmaligen Beitrages erhält man lebenslang eine
Rente. Diese Anlageform richtet sich an ältere Personen,
die kurz vor oder bereits im Ruhestand sind. Der Vorteil liegt
in einer gutverzinsten Anlage, die meist noch steuerfrei ist.
Es ist eine Regelung zu treffen, was nach dem Tod des Versicherten
mit dem übrigen Geld passieren soll.
Beitragsdynamik
Mit der sog. Dynamik wird ein Ausgleich für den inflationsbedingten
Wertverlust erreicht, oder eine Anpassung an den gestiegen
Lebensstandart. Dynamik bedeutet, dass Sie in der Regel jährlich
ein Angebot zur Erhöhung Ihres Versicherungsschutzes
erhalten. Dies können Sie annehmen oder innerhalb sechs
Wochen ablehnen. Nach drei aufeinanderfolgenden Ablehnungen
erlischt die Dynamik. Personen mit schlechtem Gesundheitszustand,
sollten die Möglichkeit der Anpassung nicht verfallen
lassen. Die Dynamik kann jederzeit gekündigt werden.
Auszahlungsformen
Gerade bei der Altersvorsorge gilt: Je individueller und flexibler,
desto besser. Denn wer weiß schon, wie sein Leben in
20 Jahren aussehen wird? Wer weiß, welche Pläne
man in Zukunft hat? Welche Träume in greifbare Nähe
rücken? Noch bis kurz vor Rentenbeginn kann deshalb über
die Auszahlungsform der Altersvorsorge entschieden werden.
Je nach privater Planung fürs Alter stehen folgende Alternativen
zur Wahl:
- Lebenslange Privatrente
- Einmalige Kapitalzahlung
- Aufteilung in eine lebenslange Rente und eine
Kapitalzahlung
- Zeitlich begrenzte Rente (die höher ausfällt
als eine lebenslange Rente)
Tod vor dem Auszahlungstermin der Rente
Wer jahrelang für seine Altersvorsorge gezahlt hat, möchte
sein Geld natürlich auf jeden Fall gesichert wissen.
Damit die Beiträge im Falle des Todes nicht verloren
sind, kann vereinbart werden, daß
- alle gezahlten Beiträge zur Altersvorsorge
an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt werden
- alle gezahlten Beiträge zur Altersvorsorge
zuzüglich der bis dahin angefallenen Überschussbeteiligung
an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt werden
Tod nach erreichen des Rentenalters
Die eingezahlten Beiträge sind bei der privaten Rentenversicherung
niemals verloren. Darum gibt es auch für den Fall des
Todes nach Rentenbeginn eine Lösung: die Todesfallleistung
ab Rentenbeginn. Hier kann die Anzahl der garantierten Jahresrenten
vereinbart werden, die die Angehörigen im Todesfall erhalten.
Von dieser Summe werden die garantierten Renten abgezogen,
die bis zum Todesfall ausgezahlt wurden.
Ergänzungsmöglichkeiten
Die Altersvorsorge kann ganz auf individuelle Bedürfnisse
maßgeschneidert werden und auch mit verschiedenen Vorsorge-Konzepten
kombiniert werden: Berufsunfähigkeits-und Hinterbliebenenvorsorge.
Berufsunfähigkeit
Keine Frage: Jeder kann berufs- beziehungsweise erwerbsunfähig
werden. So entsteht sehr schnell eine finanzielle Notsituation,
weil das bisherige Einkommen entfällt. Der Lebensstandard
und die Altersvorsorge sind gefährdet. Jeder sollte damit
rechnen und sich für diesen Fall absichern.
Hinterbliebenenvorsorge
Plötzlich ohne Partner - und dann fehlt auch noch das
Geld fürs Nötigste. So erhalten zum Beispiel Mutter
und Kind aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur rund
700 Euro als monatliche Witwen- und Waisenrente, wenn der
Vater stirbt. Allein die Kosten fürs Essen und Wohnen
können allerdings leicht das Doppelte betragen.
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