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Für wen ist eine Kapitallebensversicherung sinnvoll?
Die Kapitallebensversicherung bringt Vorteile, für alle
die eine sichere Anlage suchen oder Hinterbliebenenschutz
brauchen. Weniger Sinn macht die Kapitallebensversicherung,
wenn Sie höhere Renditen (über 6%) erwirtschaften
und/oder die Besparung flexibel gestalten möchten. Auch
für Personen ( z.B. Singles ohne Kinder), die keine Hinterbliebenenvorsorge
zu treffen haben, sind die private Rentenversicherung oder
Investmentsparpläne besser geeignet.
Welche Zusatzversicherungen können im Rahmen
einer Kapitallebensversicherung vereinbart werden?
Gegen Mehrbeitrag können Unfallzusatztod- oder
eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung eingeschlossen
werden. Außerdem ist der Einschluss einer Beitragsbefreiung
bei Berufsunfähigkeit möglich.
Wer ist Versicherungsnehmer, wer ist versicherte
Person, wer Bezugsberechtigter?
Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner, der
die Versicherungsprämie zahlt. Auf das Leben der zu versichernden
Person wird der Vertrag abgeschlossen. An die bezugsberechtigte
Person wird bei Tod der versicherten Person die Leistung ausbezahlt.
In der Regel ist im Erlebensfall der Versicherungsnehmer gleichzeitig
die bezugsberechtigte Person.
Wie kann ich mit der Lebensversicherung höhere
Renditen erzielen?
Allein durch die Wahl der Zahlungsweise lässt
sich die Rendite um einiges steigern. Bei einem monatlichen
Beitrag zur Lebensversicherung werden üblicherweise Kosten
in Höhe von fünf Prozent des Jahresbeitrags fällig.
Vierteljährlich sind es normalerweise drei und halbjährlich
zwei Prozent. Wer jedoch zu Beginn des Jahres den gesamten
Beitrag im Voraus bezahlt, zahlt keine Zuschläge.
Kann ich meine Kapitallebensversicherung vorzeitig
kündigen?
Grundsätzlich kann der Vertrag zum Ende eines
jeden Versicherungsjahres ganz oder teilweise aufgelöst
werden. Trotz sinkender Überschussbeteiligungen der Versicherungen
ist davon abzuraten, vorzeitig aus einem bestehenden Vertrag
auszusteigen. Insbesondere bei einem Vertrag, der erst wenige
Jahre besteht, können enorme Verluste entstehen. Eine
vorzeitige Auflösung des Vertrages ist in der Regel nur
mit Kosten verbunden. Der Versicherungsnehmer hat lediglich
Anspruch auf den Rückkaufswert, der vor allem in den
ersten Jahren sehr gering ist. Daher ist es sinnvoller, seinen
Vertrag beitragsfrei zu stellen. In dem Falle bleiben die
eingezahlten Beiträge voll erhalten und werden weiter
bis zum regulären Ablauf des Vertrages verzinst.
Welche Vorteile sind mit einer Kapitallebensversicherung
verbunden?
1. Umfassender und garantierter Versicherungsschutz
ab Beginn des Vertrages
2. Garantierte Mindestverzinsung von z.Zt. 3,00 Prozent; Durchschnittsrenditen
von 5 Prozent
3. Ergänzung des Versicherungsschutzes durch Berufsunfähigkeits-
und Unfallzusatzversicherung möglich
In Deutschland erfolgt steuerfreie Auszahlung nach 12 Jahren
Laufzeit und 5 Jahren Beitragszahlung. In Spanien kann ein
Teil des Beitrages steuermindernd abgesetzt werden. Die Grundlagen
hierzu ändern sich ständig. Lassen Sie sich daher
hierzu von uns beraten.
Wie steht es um die Rentabilität einer Kapitallebensversicherung?
Immer wieder werden Kapitallebensversicherungen mit
einer reinen Kapitalanlage verglichen. Man bedient sich dabei
häufig der Rendite. Eine Lebensversicherung ist jedoch
etwas völlig anderes als ein Sparvorgang. Z.B. bleibt
bei einer solchen Betrachtung der Versicherungsschutz, den
die Lebensversicherung bereits mit der ersten Beitragszahlung
bietet, unberücksichtigt. Darüber hinaus ist die
Lebensversicherung als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung
oft mit erheblichen Steuervorteilen ausgestattet. Die Erlebensfallrendite
stellt für eine reine Kapitalanlage eine adäquate
Leistungskennzahl dar, spielt bei der Lebensversicherung jedoch
eine untergeordnete Rolle. Orientierung bei dem Vergleich
von Kapitallebensversicherungen bietet die Höhe der Versicherungssumme
sowie das garantierte Kapital bei Ablauf. Die Überschussprognosen
sollten nicht Grundlage einer Entscheidung für oder gegen
eine Gesellschaft sein.
Die Risikolebensversicherung
Risikolebensversicherungen versichern den Versicherungsnehmer
nur gegen ein einziges Ereignis: Den Tod. Die eingezahlten
Beiträge werden nicht zurückgezahlt.
Aus diesem Grund wird eine Risikolebensversicherung nicht
nur zum Schutz von Familie und Angehörigen genutzt, sondern
häufig auch als Sicherheit für andere Investitionen.
Zum Beispiel beim Hausbau mit größerem finanziellen
Risiko bietet sich eine Risikolebensversicherung zur Absicherung
der Hypothek an oder für Geschäftspartner die hohe
Investitionen in ein Unternehmen deren Auflösung der
liquiden Mittel zum Ruin führen würde. Auch Personen
mit hohem beruflichen Risiko (z.B. Bauarbeiter) oder Hobbysportler
( Bergsteiger, Taucher) sichern mit einer Risikolebensversicherung
ihre Angehörigen zu einem günstigen Beitrag ab.
Das Risiko dieser Versicherungsform liegt in erster Linie
bei der Versicherungsgesellschaft. Die muss nämlich die
vereinbarte Todesfallleistung auszahlen, selbst wenn der Versicherungsnehmer
erst einen einzigen Beitrag eingezahlt hat. Die Beiträge
für eine Risikolebensversicherung sind im Vergleich zur
Leistung eher gering.
Fazit: Risikolebensversicherungen dienen
der reinen Absicherung. Wer eine Familie gründet oder
gerade mit finanzieller Hilfe eine Zukunft aufbaut, sollte
über den Abschluss dieser Versicherungsform nachdenken.
Sie dient in ihrer eigentlichen Form nicht der Kapitalbildung
sondern stellt einzig und allein eine Sicherheitsleistung
dar.
Welche Formen der Risikolebensversicherung gibt es?
1. Risikolebensversicherung mit gleichbleibender
Versicherungssumme:
Die Versicherungssumme bleibt während der gesamten Laufzeit
konstant.
2. Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme:
Bei Absicherung eines Darlehens fällt die Verscherungssumme
in einem bestimmten Rhythmus. Die Versicherungssumme wird
automatisch an die Höhe der Restschuld angepasst.
Wie hoch sollte die Absicherung sein?
Die Versicherungssumme muss individuell ermittelt
werden. Überlegen Sie zuerst, wieviel Geld den Hinterbliebenen
fehlen würde, wenn die zu versichernde Person stirbt.
Berücksichtigen Sie hierbei auch bestehende Kreditverpflichtungen.
Davon ziehen Sie die bereits bestehende Absicherung (z. B.
gesetzliche Rente) ab. Zum Schluss multiplizieren Sie die
errechnete monatliche Versicherungslücke mit 200. Das
Ergebnis ist die Versicherungssumme bzw. Todesfallsumme, die
für die Hinterbliebenen ausreichen müsste.
Welche Vorteile sind letztendlich mit einer Risikolebensversicherung
verbunden?
1. Umfassender und garantierter Versicherungsschutz
ab Beginn des Vertrages
2. Ergänzung des Versicherungsschutzes durch Berufsunfähigkeits-
und Unfalltodzusatzversicherung möglich
3. Besonders günstige Beiträge
Wann kann eine Risikolebensversicherung gekündigt
werden?
Grundsätzlich ist eine Risikolebensversicherung
zum Ende eines jeden Versicherungsjahres kündbar.
Wer ist Versicherungsnehmer, wer ist versicherte
Person, wer Bezugsberechtigter?
Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner, der
die Versicherungsprämie zahlt. Der Versicherte ist die
Person, auf deren Leben die Risikolebensversicherung abgeschlossen
wird. Sollte der Versicherungsfall eintreten, erhält
der Bezugsberechtigte die entsprechende Zahlung von der Versicherung.
Was beinhaltet eine Unfall-Zusatzversicherung?
Risikolebensversicherungen beinhalten normalerweise
eine einfache Todesfallsumme. Diese wird auch bei Unfalltod
ausgezahlt. Durch eine Unfall-Zusatzversicherung wird diese
einfache Todesfallsumme bei Tod durch Unfall verdoppelt oder
sogar verdreifacht. Da Tod durch Unfall statistisch gesehen
kein hohes Risiko für den Versicherer bedeutet ist, dieser
Zusatz nur für entsprechend gefährdete Personengruppen
sinnvoll.
Was beinhaltet eine Berufsunfähigkeitsversicherung,
die oft als Zusatzversicherung angeboten wird?
Bei dieser Zusatzversicherung wird im Falle der Berufsunfähigkeit
oder Pflegebedürftigkeit die Pflicht zur Beitragszahlung
für die Risikolebensversicherung (und eine eventuell
vorhandene Unfall-Zusatzversicherung) ausgesetzt. Zusätzlich
wird eine Berufsunfähigkeitsrente gezahlt. Spanische
Lebensversicherungs-gesellschaften zahlen die Rente maximal
bis zum Verbrauch der Lebensversicherungssumme.
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